Weine · Wallis

Cornalin

Anne-Catherine & Denis Mercier

Erster MDVS-Jahrgang
1999
Appellation
Valais AOC
Rebsorte
Cornalin
Parzellen
0,72 ha Südlagen in Goubing, Pradec, Corin auf durchschnittlich 570 m ü. M.
Bodentyp
Leichter bis mittelschwerer toniger Kalkboden
Pflanzdichte
10 000 Reben pro Hektare
Erziehungssystem
Cordon Royat und Guyot
Pflanzjahr der Reben
1988, 1992, 1994, 1995, 1999, 2004
System der Bewirtschaftung
Integrierte Produktion
Kelterung
Kaltmazeration während 1 Woche. Vergärung mit Reinzuchthefen in Standen, manuelles Stossen des Tresterhuts. Malolaktische Gärung und 12-monatiger Ausbau in teilweise neuen Barriques. Eiweissschönung und leichte Filtration vor der Abfüllung.

Anne-Catherine & Denis Mercier

Degustationsnotizen

2008
Alkohol: 13,7 % Vol.
Gesamtsäure: 5,1 g/l
Restzucker: 0 g/l
Degustation vom 3.07.2012
Auf mustergültige Weise riecht er frischfruchtig nach Wildpflaume und Waldbeeren. Weicher Ansatz im Mund, mildes, sandig-mürbes Tannin, intensiv fruchtdotierte Gaumenmitte, reif und rund im Abgang, beinahe ein wenig arm an Konturen. Aber gut in seinem Inhaltsreichtum ohne jeden Hang zur Breite. (us)
verfolgen
2007
Alkohol: 13,2 % Vol.
Gesamtsäure: 5,0 g/l
Restzucker: 0 g/l
Degustation vom 18.12.2009
Kräftiges, jugendliches Rot; würziges Bouquet mit Noten von Waldbeeren, Steinfrüchten und schwarzen Kirschen; im Geschmack vollmundig, dicht, saftige Säure, kräftiges, reifes Tannin; langes, frisches Finale; robuster, charaktervoller Wein mit Potenzial. (mk)
lagern
2005
Alkohol: 13,1 % Vol.
Gesamtsäure: 5,5 g/l
Restzucker: 0 g/l
Degustation vom 3.07.2012
Vergleichsweise verschlossen mit floralen Noten von Holunderblüte, aber auch Aromen von Leder, Lakritz, Lehm und Eierschale. Spannungsreicher sehniger Gaumen, fleischig im Gerbstoff, deutlich mineralisch geprägt im Kern und von guter Dichte. Hintergündiger Wein: viel Extrakt, unscheinbar verpackt. (us)
verfolgen
2002
Alkohol: 12,9 % Vol.
Gesamtsäure: 5,4 g/l
Restzucker: -0,1 g/l
Degustation vom 3.07.2012
Komplexes reifes Bukett mit Noten von Wildkirsch und Cassis, Lakritz und Karamell. Im Mund geschmolzen und fruchtgetragen, mit präsenter Säure und nach wie vor guter Spannkraft. (us)
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1999
Alkohol: 12,8 % Vol.
Gesamtsäure: 5,0 g/l
Restzucker: 0 g/l
Degustation vom 3.07.2012
Im Duft dominieren neben der sortentypischen Wildpflaumen-Komponente Kräuter-Aromen. Mit Luftkontakt mischt sich auch eine zarte, als Reifearoma zu deutende Champignon-Note in die reintönige Frucht. Am Gaumen zeigt sich der Wein rund und mild und samten, dabei aber auch druckvoll. Die komplexen und «wilden» Abgangsaromen deuten an, dass der Wein nun seinen Reifehöhepunkt erreicht hat. (us)
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