Mémoire des Vins Suisses
Producteurs · Valais

Michael Hock et Markus Burgener

St. Jodern Kellerei

 

Les vignes de Visperterminens situées entre 650 et 1150 m d’altitude comptent parmi les plus élevées d’Europe. Elles Sie verlangen von ihren Winzern heldenhafte Anstrengungen. Mit Abstand wichtigste Sorte im heissen und trockenen Tal ist der Heida. Er stammt aus der Familie der Traminer und ist mit dem Savagnin Blanc der Franchcomté verwandt. Sein seltamer Name – im Französischen heisst er auch «Païen» (Heide) –, lässt vermuten, dass die Sorte in vorchristlicher Zeit ins Wallis gebracht worden ist. «Alt», «unbekannten Ursprungs» meint denn auch das Wort Heida im Dialekt der Gegend um Visp. Auf kleinen Parzellen gedeihen sogar wurzelechte Heida-Rebstöcke, die nie von der Reblaus befallen worden sind und nicht auf amerikanische Unterlagsreben aufgepfropft werden mussten. Während anderswo die Pflanzen in Sandböden der Reblaus trotzten, schützte sie in Visperterminen die herkömmliche, charakteristische Reberneuerung des Vergrabens vor dem Schädling. Die Pflanzen besitzen ein biblisches Alter und ergeben einen ungewöhnlich tiefgründigen, mineralisch geprägten Wein. Mit dem Jahrgang 2010 hat die St. Jodern Kellerei daraus erstmals einen einzelnen Heida gekeltert. Der sensationelle Wein von Trauben aus wurzelechten Reben ersetzt den bisher eingelagerten traditionellen Heida.


Adresse
St. Jodern Kellerei
Unterstalden
3932 Visperterminen
Tél. 027 948 43 48
www.jodernkellerei.ch
Fondation de l’entreprise
1979 comme Coopérative
Directeur de l’entreprise
Markus Burgener
Maître de chai
Michael Hock
Surface exploitée
45 ha
Le cépage le plus important
Heida
Les vins les plus importants
Heida Visperterminen, Heida Melodie, Heida Veritas
Production annuelle
300 000 litres